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Regenmesser — Niederschlag am Standort messen
Digitaler Regenmesser mit Kippwaagen-Prinzip, 0,5 mm Genauigkeit, 15-Minuten-Reporting und Starkregen-Alarm. Verfügbar als LoRaWAN- und WLAN-Variante — für Bewässerungssteuerung, Frühwarnung und weniger Fehlalarme.
Auch bekannt als: Regensensor · Niederschlagsmesser · Regenmesser mit Wippschalen-Prinzip · Smart-Home Regensensor · Garten-Regenmesser
Der Regensensor arbeitet nach dem bewährten Kippwaagen-Prinzip: Regenwasser wird über einen definierten Trichter gesammelt und kippt bei einer festen Menge einen zweiseitigen Behälter, dessen Kippbewegungen elektronisch gezählt werden. Das Ergebnis: eine belastbare Niederschlagsmessung mit einer Auflösung von 0,5 mm Wassersäule, alle 15 Minuten drahtlos berichtet.
Zusätzlich zur Regenmenge misst der Sensor die Umgebungstemperatur. Bei einem Starkregen ab 15 Litern pro Stunde (Schwelle konfigurierbar) wird sofort ein Alarm ausgelöst — nicht erst mit dem nächsten regulären Reporting-Intervall.
Energieversorgung: bis zu zwei Jahre wartungsfrei
Zwei AAA-Batterien versorgen den Sensor. Mitgeliefert werden VARTA-Zellen für die LoRaWAN-Variante und Bevigor Lithium-Zellen für die WLAN-Variante; beide halten typischerweise rund zwei Jahre. Der Batteriezustand wird kontinuierlich mit gemeldet — Sie tauschen die Batterien rechtzeitig, bevor die Meldungen ausbleiben.
Eine detaillierte Abschätzung der zu erwartenden Laufzeit unter verschiedenen Melde-Intervallen und Umgebungsbedingungen finden Sie in unserem Bericht:
Zwei Anbindungen zur Wahl
- LoRaWAN-Variante (RANLWE01) — Class-A-Endgerät, das entweder mit einer LoRaWAN-Netzabdeckung in der Umgebung oder mit einem eigenen Gateway arbeitet. Die Hardware und die Firmware dieser Variante sind Open Source und stehen im GitHub bereit.
- WLAN-Variante (RANWIE01) — verbindet sich mit den Aqua-Scope Cloud-Diensten, unterstützt die Apps für iOS/Android sowie den Desktop-Zugriff, spricht MQTT und liefert die Rohdaten per JSON-Webhook direkt an ein Smart-Home-Gateway.
Typische Einsatzfälle
- Bewässerungssteuerung — die automatische Gartenbewässerung läuft nur, wenn die letzten Tage trocken waren.
- Starkregen-Warnung — proaktiv informiert werden, bevor Kellerlichtschächte volllaufen oder der Kanal zurückstaut.
- Fehlalarme reduzieren — Bodensensoren im Außenbereich anders bewerten, wenn es gerade regnet.
- Datengrundlage für Auswertungen — historische Niederschlagsdaten am Standort für Versicherer, Facility-Management oder Landwirtschaft.